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Malteser Schweinfurt

Malteser starten mit Telefonbesuchsdienst – „Es besteht erhöhter Redebedarf“

08.04.2020
Die drei hauptamtlichen Koordinatorinnen der Malteser in Bad Kissingen Petra Reith, Bettina Hehn und Brigitte Schlee-Söder vermitteln Telefonbesuche: „Es besteht Redebedarf!“

Je länger die Ausgangsbeschränkungen andauern, umso größer wird das Bedürfnis nach Kontakt – und Gesprächen. Deshalb haben die Malteser in Bad Kissingen einen so genannten Telefonbesuchsdienst ins Leben gerufen. „Anrufen kann uns jeder, der in der aktuellen Situation Redebedarf hat“ betonen die drei hauptamtlichen Koordinatorinnen der Malteser in Bad Kissingen, Petra Reith, Bettina Hehn und Brigitte Schlee-Söder. Normalerweise sind sie hauptsächlich für die Hospizarbeit bzw. den Integrationsdienst zuständig. Beides findet derzeit „leider auch ohne die persönlichen Begegnungen statt“, so die drei Malteserinnen. Und aus der Erfahrung der letzten Wochen wissen sie, dass gerade im Moment „erhöhter Redebedarf“ besteht – bei älteren Menschen, die die Wohnung nicht verlassen sollen, bei jungen Menschen, die mit Situation in der Familie gerade nicht zurechtkommen, bei kranken Menschen, die einfach mal über ihre Situation sprechen möchten. „Wir sind offen für jeden Anruf“, betonten die Koordinatorinnen. Wer also dieses Angebot in Anspruch nehmen möchte, kann sich an folgende Telefonnummer wenden: Malteser Bad Kissingen: 0971/ 723 724 9. Außerhalb der Bürozeiten ist immer ein Anrufbeantworter eingeschaltet, der auch regelmäßig von unserem Hintergrunddienst abgehört wird. Brigitte Schlee-Söder, Bettina Hehn und Petra Reith werden die Anrufer an Ehrenamtliche weitervermitteln, die dann die regelmäßigen „Telefonbesuche“ übernehmen.

 

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