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Malteser Schweinfurt

Malteser Hospizdienst bietet telefonisch Beratung und Information an

01.04.2020

 

Unterfranken. Aufgrund der Corona-Krise können die Malteser ihre regelmäßigen vierstündigen „Letzte-Hilfe-Kurse“ nicht anbieten, in denen Themen wie „Sterben als Teil des Lebens“, „Vorsorgen und Entscheiden, „Leiden lindern“ und „Abschied nehmen“ angesprochen werden. Die Fragen diesbezüglich bleiben aber, vielleicht durch die aktuelle Lage mehr denn je. Menschen dürfen ihre pflegebedürftigen Angehörigen in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser nicht besuchen, bei Todesfällen ist es schwierig, Abschied zu nehmen, Beerdigungen finden nur im kleinsten Familienkreis statt, es gibt kein Requiem oder den anschließenden Leichenschmaus/Tröster. „Diese Rituale und Begegnungen fehlen einfach den Menschen“, so die Hospizkoordinatorinnen vom Malteser Hospizdienst in ganz Unterfranken. Angehörige fühlen sich allein gelassen mit ihren Fragen und haben großen Gesprächsbedarf.

Deshalb bieten die Malteser allen Interessierten, Betroffenen und Angehörigen an, sich telefonisch bei ihnen zu melden. „Wir wollen ermutigen, einem sterbenden Angehörigen, Freund, Nachbarn offen und anteilnehmend zu begegnen, auch mit dem im Moment gebotenen physischen Abstand“, betonen die erfahrenen Hospizkoordinatorinnen.

Mehr zu diesem Angebot: Malteser Hospizdienst,

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